Hero Ansicht von der veganen Lachscreme auf zwei Broten. Dekoriert mit frischem Dill.

Vegane Räucherfisch-Alternative mit Wow-Geschmack

Dieser Dip hat echtes Suchtpotenzial – und das ist nicht übertrieben. Ich habe ihn zum ersten Mal auf einer Party probiert und konnte nicht aufhören, bis der Topf schon halb leer war (sorry Marlies und Ivan😉)! Was ihn so besonders macht, ist die ausgewogene Kombination aus intensiven Aromen und feiner Würze. Genau deshalb greift man automatisch immer wieder zu.

Übrigens: Eine bestimmte Zutat macht hier den entscheidenden Unterschied und gibt dem Dip seinen charakteristischen Geschmack. Welche das ist, erfährst du weiter unten.

Zutaten

200
g
Räufertofu
(von Penny, siehe Tipps)
0.5
Noriblatt
1
TL
Tahini
1
TL
Maggi
1
TL
Zitronensaft
3
EL
Wasser

Topping

etwas
Dill

Es gibt eine entscheidende Zutat für diesen Dip – und ja: Trommelwirbel … es ist tatsächlich der Räuchertofu von Penny😂. Als ich das zum ersten Mal gehört habe, war ich ehrlich gesagt skeptisch. Dass ausgerechnet dieser Tofu den Unterschied machen soll? Konnte ich mir kaum vorstellen. Aber genau das tut er.

In den darauffolgenden Tagen habe ich verschiedene Räuchertofu-Sorten getestet. Und klar: Die vegane Räucherfisch-Alternative wird mit fast jeder Variante lecker. Aber der Räuchertofu von Penny kommt geschmacklich deutlich näher an die typische, leicht salzige und rauchige Fischnote von geräucherter Lachsforelle oder Makrele heran als die anderen. Wenn du also die Möglichkeit hast, probier unbedingt den Penny-Tofu aus. Falls nicht, lohnt sich der Dip aber auch mit jedem anderen Räuchertofu.

Übrigens: Seitdem kommt der Dip regelmäßig auf unseren Tisch. Nicht nur bei Feiern oder beim Grillen, sondern auch ganz unkompliziert zur Brotzeit.

Und jetzt interessiert mich: Welche Variante hat bei dir am besten funktioniert? Schreib’s gern in die Kommentare✒️.

Zutaten für die Lachscreme in der Draufsicht
Schritt 1

0.5
Noriblatt
200
g
Räuchertofu

  • Zerkleinere das Noriblatt mit einem Standmixer in kleine Flocken.

Tipp: Wenn du keinen Standmixer hast, kannst du das Noriblatt einfach mit einem Messer fein hacken.

  • Würfle den Räuchertofu so, dass sie in den Mixer passen oder sich mit dem Pürierstab zerkleinert lassen.  
Zutaten wurden vorbereitet für den ersten Arbeitsschritt
Schritt 2

200
g
Räuchertofu
0.5
Noriblatt
1
TL
Tahini
1
TL
Maggi
1
TL
Zitronensaft
3
EL
Wasser

  • Alle Zutaten außer dem Dill in einen Standmixer geben und zu einem Dip pürieren.
  • Die Konsistenz kannst du mit der Menge an Wasser anpassen.
Zutaten in einem Standmixer
Vegane Lachscreme in einem Glasbehälter.
Detailansicht von zwei Broten mit der veganen Fischcreme

Tipps

Zu den Zutaten:

  • Räuchertofu: Wie oben beschrieben: Wenn möglich, nimm den Räuchertofu von Penny. Der kommt geschmacklich einfach am nächsten ran. Wenn du keinen Penny in der Nähe hast, funktioniert aber auch jeder andere Räuchertofu – probier dich da ruhig durch😉.
  • Noriflocken: Die gibt’s fertig zu kaufen. Ich mache sie allerdings selbst: Noriblätter kurz im Standmixer zerkleinern und auf Vorrat in ein Einmachglas füllen. Wichtig: Ein Trockenmittel dazugeben (liegt oft schon bei den Noriblättern), damit sie knusprig bleiben.
  • Alternative zu Maggi: Geschmacklich funktioniert Maggi hier wirklich gut, weil es genau diese würzige, umamiartige Tiefe in den Dip bringt. Gleichzeitig ist es ein stark verarbeitetes Würzprodukt. Wenn du es etwas schlichter halten möchtest, kannst du stattdessen Sojasauce verwenden. Ganz ehrlich: Geschmacklich kommt Maggi in diesem Rezept aber näher an das Originalaroma für die Räucherfischalternative ran😅.
  • Toppings: Dill passt am besten – frisch und klassisch. Alternativ gehen auch Petersilie oder Thymian.

#plastikfrei

  • Zitronen: Am besten lose kaufen statt im Netz.
  • Noriblätter hab ich bisher noch nicht plastikfrei gefunden. Wenn du einen Lösung kennst, schreib es gerne in die Kommentare!
  • Räuchertofu habe ich bisher nur einmal in Glas verpackt gefunden – in Österreich. Das war tatsächlich der beste Räuchertofu, den ich je probiert habe. Bis es so eine Option auch in Deutschland gibt, bleibt wohl nur: Geduld haben und vorerst zur plastikverpackten Variante greifen.

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Du hast andere Zutaten verwendet oder mit den Mengenangaben experimentiert ⚗️🔬? Lass uns an deinen Erfahrungen Teil haben.

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